Posts Tagged ‘Brutpop’

First Aid 4 Souls – Brutpop (CD Electro-Arc) review

2010/01/25

The band Vacuum might ring a bell. This band can be considered as one of the leading formation from the 90s Hungarian electro scene. Right from the ashes from Vacuum emerges First Aid 4 Souls, which you might already have discovered on a few sampler contributions or by their debut-cd “My Favorite Pain”. “Brutpop” could be an interesting title to define the style and influences running through the album. First Aid 4 Souls seems to not really care about labeling, but I think it’s nearly impossible to place them in a specific genre. Starting with a rather chaotic pop approach on “Before The Light” to simple trance sequences merged with dark electro driven percussions and Decoded Feedback distorted male vocals on “First Aid” to Ofra Hazza chants (cf. Temple Of Love” from The Sisters Of Mercy) mixed with Dance Or Die parts on “Powa” to a merge of Jean-Michel Jarre and Front 242 on “The Unborn Child” to a last cut coming back to pop entitled “The Wave” this album shows a wide pallet of influences and styles. “Brutpop” sound a tiny experimental in its compositions, but with quite accessible songs. The guest vocalists contributing to the album only increased the wide diversity of “Brutpop”. It sometimes gives you the feeling that you are listening to a sampler and yet most of the songsseem to remain connected to each other. “Brutpop” sounds rather complex and not that easy to understand, but it sounds like the artistic exposure from a band that want to avoid established standards and other cheap imitations!
(DP:6)DP.
Band: www.myspace.com/firstaid4souls
Label: www.myspace.com/electro-arc 

First Aid 4 Souls – Brutpop * CD review

2010/01/14


Elektroklänge aus Ungarn. Das Quintett First Aid 4 Souls ist noch ein recht junges Projekt, welches 2006 gegründet wurde. Einige der Bandmembers jedoch werkeln schon Anfang der 90er herum und somit konnte unter dem Namen First Aid 4 Souls in der Heimat Ungarn schon ein Name errungen werden. Auf den geneigten Hörer wartet eine Mischung aus Die Form, Massive Attack, Kirlian Camera und alles zusammen klingt durchweg innovativ, spannend und vielschichtig.

First Aid 4 Souls umgarnt den Hörer mit sehr komplexen Soundteppichen, rhythmischen Beats und einem sauberen weiblichen Gesang. So zumindest beim Einsteiger „Before The Light“, dem darauf folgenden Track „First Aid“ und auch bei „Circus Maximus“. Es ist irgendwie eine schräge düstere Mischung aus Klaviernoten, Streichern, Flüstern, Beats und melodischen Arrangements aus dem Synthesizer. Teilweise scheint es so komplex, dass es schon fast verwirrt und man dem Konstrukt nicht recht folgen kann.
Der Song „Painkiller“ kommt anfangs gänzlich ohne Vocals aus und bedient uns mit dem Hauptaugenmerk Eingängigkeit und Rhythmus. Erst im zweiten Drittel setzen männliche Flüstervocals ein, welche dem Song eine ordentliche Prise Düsterkeit verpassen.
Im Song „Powa“ kommen zum allgemein schon komplexen Grundgerüst noch Gitarrensounds hinzu und Sängerin Katalin Helfenbein zeigt sich sowohl von der gesanglich sanften als auch von ihrer rauen Seite. So paaren sich saubere Gesangsparts mit rauen und derben Einwürfen. Ebenso rockig kommt „Wings of Morpheus“ daher. Aber hier ist es schon wieder fast zu komplex. Noch ne Note härter und rockiger wird es mit „Hairy-[ass]ed (Hun Version)“. Verzerrte Vocals und Shouts treffen auf Rocksounds, Marschgeräusche, helle Percussion und ausgetüfftelte Soundgerüste. Einfach nur schräg!
Schon fast Ambient und sehr experimentell wird es mit den Tracks „Reconquista“ und auch dem letzten Song der Scheibe „The Wave“. Ganz schräg wird es dann bei „Sui.Acid“ (ein tolles Wortspiel übrigens). Hier treffen etliche Genres aufeinander (Reggae, Ska, Electro, Ambient, Pop, Soul, Akustik uvm.). Absolut neu und innovativ in meinen Ohren.
In eine ganz andere Richtung verschlägt es uns bei „The Unborn Child“ und auch bei „Crime And Punishment“. Die Songs sind durchweg catchy und bestechen durch den männlichen Gesang. Ambient meets Emotion und beides zusammen trifft auf düstere Soundteppiche. Das gefällt.
Durchaus clubtauglich geht es mit „Robochan“ heftig zur Sache. Hier gibt es auch wieder viel innovatives auf die Ohren. So könnte die Musik der Zukunft klingen? Ich denke gerade bei diesem Song sind First Aif 4 Souls ihrer Zeit einfach voraus.

Alles in Allem habe ich nun eine Reise hinter mir, die durchweg abwechslungsreich gestaltet war. Und so führte es vorbei an psychedelischen Soulerlebnissen, tranceartigen Ambientsounds, rockigen Einwürfen, elektronischen Klanglandschaften und gesanglichen Hörvergnügen, welche unter die Haut gehen.
Ich weiß nicht recht, ob ich nach dem Durchhören der Scheibe nun sprachlos bin, weil sie einfach so genial ist oder eben weil ich verwirrt und vor lauter Komplexität überfüllt bin.
Tja, nun stellt sich mir die Frage: Ist die Musik von First Aid 4 Souls gezeugt von Genie oder Wahnsinn? Ich denke, es steckt von beiden eine gehörige Prise drin. Jedenfalls ist „Brutpop“ in meinen Ohren was ganz anderes und nie gehörtes und dementsprechend mal eine Auflockerung und Wohltat für’s von technoiden „Utz Utz“ übersättigte Gehör.
Die „Erste Hilfe für Seelen“ ist also gut gelungen, wenn auch gleich ein bisschen zu viele Wirkstoffe verabreicht wurden.

9 von 10 Punkten

Anspieltipps:
The Unborn Child
Hairy-[ass]ed (Hun Version)
Crime And Punishment

Quelle: http://www.fahrplan-schwarz.de/fs/index.php/review/309-first-aid-4-souls-brutpop.html

Geschrieben von:  S. G.

First Aid 4 Souls – Brutpop * Album review

2010/01/12


Album Review written by Katrin Renner
quote:
Founded in 2006, the Hungarian formation FIRST AID 4 SOULS now delivers its second full-length recording entitled with `Brutpop´. According to the band’s statement, the musicians focus on mixing several stylistic devices. Indeed, it’s hard to pigeonhole the soundscape as you will find a lot of influences providing so many features that refer to different music genres. Thus, `Brutpop´ turns out to be a colourful and varied album which is addressed to open-minded listeners who enjoy smartly arranged, experimental melodies and traditional club stuff alike.

For example, `Before the Light´ firstly appears as a typical up-tempo electro track with pulsating beats and synth effects. As soon as the soulful female vocals resound, the song gains liveliness and warmth making forget that this is a piece from the pen of an electro / industrial band. The second song `First Aid´ is an orchestral piano-driven opus with bombastic classical sounds, fragile female vocals and tender strings. Contrary to that, `Hairy-(ass)ed´ is striking due to the distorted and somehow weird vocals that are accompanied by pumping electro rhythms following the tradition of old school material. Connected to modern club sounds, the clear male vibrato vocals on `Crime and Punishment´ radiate a feeling of big city action and elegant understatement. Finally, the trance-like `The Wave´ comes up with playful crystal clear keys and is the innovative conclusion of a demanding album daringly juggling with pretty different styles.

On the one hand, I particularly enjoyed those tracks sung by the female band members; on the other hand, I was kind of overstrained after listening to the all in all 13 tracks due to the recording’s prominently multi-layered soundscape. Therefore, `Brutpop´ isn’t easy listening stuff and might primarily attract listeners who are pleased by avant-garde and sophisticated electronic music.
unquote:
full feature at: http://www.reflectionsofdarkness.com/index.php?option=com_content&task=view&id=6326&Itemid=44
thanks to Katrin Renner !

First Aid 4 Souls – Brutpop review von Stephan Schelle

2010/01/12

First Aid 4 Souls – Brutpop
Electro-Arc / Amazon (2009)
(13 Stücke, 65:21 Minuten Spielzeit)

Erste Hilfe für die Seele, so lautet frei übersetzt der Bandname des in Ungarn beheimateten Electroprojektes First Aid 4 Souls. Die Band, die sich im Jahr 2006 gegründet hat besteht aus Istvan Gazdag (Musik), Katalin Helfenbein (Gesang, Drums), Attila Palfalvy (Gesang, Drums), Zoltan Havasi (Drums) und David Konsitzky (Gesang, Gitarre). Die Ursprünge dieser Band gehen bis ins Jahr 1992 zurück und haben ihre Wurzeln im Industrial, was auch dieser Produktion „Brutpop“ anzumerken ist.


Neben den Musikern hat man auch noch mit Linda Daemon (von Drugzone), Mark Duffield (von I Am One), Aaron Russell (von Impurfect) und Eszter Agoston (von Exote Concept) vier weitere Gastsänger im Projekt integriert.

Schon das LineUp lässt erkennen, dass es bei First Aid 4 Souls recht rhythmisch zugeht. Diese Vermutung ist bereits im Opener „Before The Light“ zu erkennen und zieht sich mal mehr, mal weniger intensiv durch die meisten Stücke des Albums. Aber auch sehr schöne Melodien haben diese Rhythmus betonten Stücke zu bieten. Während das Eröffnungsstück noch mit stampfendem Beat aufwartet, zeigt sich der zweite Song „First Aid“ eher von einer zarten Seite. Das liegt neben dem ruhigeren Rhythmus und den atmosphärischen Keyboardsounds vor allem auch an der zerbrechlich wirkenden Stimme der Sängerin. Leider ordnet das spärliche Digipack, in dem die CD ausgeliefert wird, die Sängerinnen und Sänger keinem der Songs zu, so dass es mir nicht möglich ist, festzustellen, wer nun welchen Song interpretiert.

Wäre da nicht dieser treibende Beat, so könnte man einige Parts des Stückes „Painkiller“ auch gut in die traditionelle Elektronikschiene packen. So aber versprüht dieser Song – auch durch seinen geflüsterten Gesang – eine recht düstere, fast Gothic artige Stimmung. Der Track hat eine ganz eigene Faszination. Fast experimentell, jazzig beginnt „Powa“, bei dem zunächst Synthies und Gitarre vorherrschen. Dann tritt ein Rhythmus zu Tage, der mich an eine harte Gangart der Marke Kraftwerk erinnert, doch der Track hat reichlich Industrial zu bieten und ist von einem dreckig vorgetragenen Gesang getragen.

Reconquista“ ist Rhythmus pur, der an einigen Stellen mit verfremdeten indianischem Gesang verziert wurde, „Sui:Acid“ ist ein hypnotischer, Downtempotrack mit außergewöhnlicher Instrumentierung, „The Unborn Child“ bringt Electro und Gothic wieder auf einen Nenner, aber auf eine sehr ruhige hypnotische Art, „Wings Of Morpheus“ hat für mich den Charme des 80’er Electropop, während in „Hairy-(ass)ed (Hun Version)“ der Rhythmus marschiert und der Track durch seinen Gesang darüber hinaus eine Osteuropäische Militäratmosphäre hervorruft.

Auch „Circus Maximus“ atmet den Electropop der 80’er, wobei mich der Gesang etwas an die deutsche Band Propaganda, die in den 80’ern mit „Dr. Mabuse“ einen großen Hit hatten, denken lässt.

First Aid 4 Souls haben mit „Brutpop“ ein sehr abwechslungsreiches Album vorgelegt, das vor allem viel Rhythmus bietet. Die unterschiedlichen Sänger sorgen für unterschiedliche Stimmungen, die sich den jeweiligen Songs gut anpassen. Ein Album, das man als Electro-Freund antesten sollte.

Stephan Schelle, Dezember 2009

Quelle: http://www.musikzirkus-magazin.de/dateien/Pages/CD_Kritiken/rock/first_aid_4_souls_brutpop.htm

First Aid 4 Souls – Brutpop * review Torben Knöpfler

2010/01/05

First Aid 4 Souls – Brutpop [Electro / 2009]

Eine Promo kommt, ein Review folgt.
Strukturiert in Absätze, unterlegt mit essentiellen Informationen zum Künstler, verpackt in eine Wertung. Das Leben als Schreiberling verläuft in geordneten Bahnen. Am anderen Ende der Leitung sieht es allerdings nicht viel anders aus: Auch die Musiker bauen ihre Kompositionen häufig nach festen Grundsätzen, die einen Anhalt geben und dem Hörer obendrein das Verständnis erleichtern.
Kritisch wird es erst, wenn jede Form von Grundsätzen fehlt – wenn ein Künstler Neuland beschreitet, wenn er sich von sämtlichen Zwängen lossagt und die eigene Kreativität munter sprudeln lässt.

„Brutpop“, das erste Album von First Aid 4 Souls, ist eine Paradebeispiel für diese Situation. Mit etwas Geschick lassen sich sicherlich einige Kritikpunkte am Sound des ungarischen Electro-Fünfers ausmachen, doch fehlende Kreativität und Einzigartigkeit zu bemängeln, dürfte keinem noch so abgedrehten Schreiberling einfallen. Stattdessen wird der Hörer förmlich erschlagen von der Vielfalt an eigenen Gefühlen und Stimmungen, die auf ihn einprasseln. Ja, „Brutpop“ entwickelt ein Eigenleben, es pulsiert und windet sich und gibt nicht den Hauch einer Chance es zu verstehen. Die häufig psychedelische Atmosphäre zieht gleichzeitig in ihren Bann und stößt ab – normalisiert sich für kurze Augenblicke um kurz darauf, ob der Unwissenheit ihres Zuhörers lachend, tanzend abzudrehen. Tragend für diese Wirkung sind vor allem die unbeschreiblich vielfältigen Vocals. Ob verführerisch säuselnd oder völlig von allen irdischen Zwängen entbunden durch die Luft gleitend – First Aid 4 Souls erschaffen eine akustische Klanglandschaft wie sie nach meinem Wissen noch nie vergleichbar erbaut wurde. Eine Klanglandschaft, in der ein tanzbarer Beat den Rhythmus vorgibt und dabei von verschiedensten elektronischen Sounds, wie sie oftmals die klassische Vorstellung eines Drogenrausches wecken, umnebelt und becirct wird. Das Ergebnis mutet oftmals wie der Klang eines gehobeneren Electro-Clubs an, der mit dem Anspruch künstlerisch zu sein, zwischen Extacy-Pillen und Bier, den schrillsten Vögeln eine Plattform schafft.

Ist es nun Kunst? Ich habe mir viele Nächte mein hübsches Köpfchen zerbrochen, auf einen wirklichen Nenner bin ich dabei allerdings nicht gekommen. So viel steht auf jeden Fall fest: „Brutpop“ ist ein verdammt harter Brocken, der vor allem auf Grund der erotischen Vocals teilweise ähnlich genüsslich wie Sekt aus dem Bauchnabel einer schönen Frau prickelt, aber nicht selten das Gefühl erweckt, der verdrehten Vielfalt nicht gewachsen zu sein – mit seinen geistigen Schranken diese vollständige Freiheit, wie sie zum Beispiel „Circus Maximus“ ausstrahlt, nicht begreifen zu können. Zwar schafft es „Brutpop“ mit jedem Durchlauf neu zu fesseln, eine flammende Leidenschaft für dieses, im positiven Sinne kranke Werk, will sich allerdings nicht einstellen.

Ein Album, eine Wertung. Dass dieses Prinzip – so logisch wie es auch erscheinen mag – teilweise an seine Grenzen stößt, macht ein Album wie „Brutpop“ überdeutlich. Ist es nun eine zehn, ein fünf oder gar eine null? Von jedem ein bisschen würde ich sagen. Ich mache es mir einfach und bleibe bei einem schlichten „gut“, denn das sind First Aid 4 Souls auf jeden Fall. „Brutpop“ ist ein absolut einzigartiges Album und verdient rein aus Neugierde einen Höreindruck. Inwiefern mehr daraus wird, hängt sicherlich von der Fähigkeit eines einzelnen ab, sich in den verworren und psychedelischen Stimmungen wiederzufinden und einen Bezug zum eigenen Leben herzustellen. Ich bin dafür leider zu beschränkt, bereue allerdings trotzdem keine Sekunde, die mir „Brutpop“ ein völlig anderes Fühlen aufgezeigt hat.

Tracklist:
01. Before the Light
02. First Aid
03. Painkiller
04. Powa
05. Reconquista
06. Sui.Acid
07. The unborn Child
08. Wings of Morpheus
09. Hairy-(ass)ed (Hun Version)
10. Circus Maximus
11. Crime and Punishment
12. Robochan
13. The Wave

Top 20 Favourite Albums of the Year .. choosen by Afront

2009/12/15


…. my Top 20 Favourite Albums of the Year (not including synthpop) …
09. First Aid 4 Souls – Brutpop

When I interviewed Intrendent from German label Electro Arc, he said he was excited about the label’s forthcoming release from Hungarian band First Aid 4 Souls. I can hear now what the fuss was about: Brutpop is a brilliant album that showcases many talented musicians. It crosses boundaries of dark synthpop, electro-industrial and gothtronica; there’s great mix of sounds and the multiple vocalists adds a nice collective feel. Check out the track The Unborn Child – it’s brilliant, one of my favourite songs of the year!

Quelle:
….. read more at:
http://pansentient.com/2009/12/top-10-albums-of-the-year/

Musikreview : FIRST AID 4 SOULS – Brutpop

2009/11/30

Elektronische Musik mit Seele war das Ziel, das derdamalige VACUUM-Musiker István Gazdag vor Augen hatte. Ursprünglich in der Industrial-Szene Ungarns verwurzelt, überrascht der gute Mann zusammen mit zahlreichen Mitmusikern mit einer Scheibe, die das anvisierte Ziel nicht nur erreicht, sondern locker über dieses Ziel hinaus schießt.

Zwar ist der Grundpfeiler so gut wie immer eine technoide Legierung aus EBM, Industrial, Electro und Psytrance, doch viele experimentelle Ausläufer gen Rock, Goa, Folk, Wave, Soul und Pop lassen das über einstündige, hypnotische Werk zu einer faszinierenden Entdeckungsreise werden, auf der man selbst nach mehreren Durchläufen noch immer Neues entdeckt. Keines der dreizehn Stücke ähnelt dem anderen, und die intelligente, kreative, detailreiche und verspielte Musik wird von zahlreichen, sehr unterschiedlichen Stimmen mehr als gekonnt veredelt – und ja, dieses Album hat Seele ohne Ende. Mehr Seele als so mancher „handgemachter“ Tonträger.

Brutpop“ ist ein schlagkräftiges Argument gegen die Vorurteile gegenüber elektronischer Musik – doch es darf bezweifelt werden, dass diese ganzen verbohrten Leute ihre Ignoranz ablegen. Lassen wir also diese Menschen mal in ihrem Irrglauben und genießen derweil FIRST AID 4 SOULS‚ mutige, brillante Tonkunst ohne diese Starrköpfe.  Selbst schuld! (Chris)

Geschrieben von Avenger am 23.11.2009
Quelle: http://www.smalltowncriminals.de/newsfl/content/modules/news/article.php?storyid=5824

First Aid 4 Souls – Brutpop review im „Der Medienkonverter“

2009/11/23



Review von Frank. W

Erste Hilfe für Seelen versprechen First Aid 4 Soul aus Ungarn. Nicht unbedingt Newcomer zu nennen, obwohl die Band an sich noch nicht ganz so lange aktiv ist. Das Underground Label Electro Arc nahm diese unter seine Fittiche, da man dort vom Potential überzeugt ist und den Stilmix der Band anpreist. So auch bei uns im allgemeinen Forum. Frage ist nun, sind die versprochenen Stile wirklich vorhanden und auch effektiv im Sound der Osteuropäer verarbeitet worden ? Genau das und auch die nicht ganz nebensächliche Frage „Macht die Musik denn Spaß?“ wird im folgenden Text angesprochen.

Nunja, so eng sollte man das alles nicht sehen. Wen interesiert schon wirklich ob da nun „true“ Powerelectronics oder der „wirkliche“ Industrial zum Einsatz kommt ? Viel wichtiger ist doch, dass die Kompositionen mitreissen, der Gesangespart zur Musik passt (was in meinen Ohren oft ein Manko im elektronischen Bereich ist!) und dass die Scheibe nicht totlangweilig ist. Letzteres kann verneint werden, denn hier bediente man sich tatsächlich an recht vielen Zutaten. Electro, Techno, EBM, Trance, Ambient…und ja auch Pop. True Industrial Freaks wird das kaum ansprechen – womit auch die Eingangsfrage und die Forenkontroverse beantwortet wäre. Einerseits sind auf „Brutpop“ überwiegend eher recht eingängige Stücke zu finden, die noch dazu oft von (fähigen) Gastsängerinnen begleitet werden. Andererseits ist aber auch EBM/Electro zu hören, der ein wenig an die amerikanische Schule ala Mentallo & The Fixer (wenn auch lange nicht so komplex), sowie Velvet Acid Christ aus der Mittelphase errinnert. Keine schlechten Referenzen fürwahr. Insbesondere der männliche Part am Micro errinnert hier an oben genannte und ähnliche Bands, wenn er denn Effekte nutzt. Einzelne Track herauszugreifen und einzeln zu besprechen würde den Rahmen sprengen, aber schon beim ersten Hören fand ich mindestens 4-5 Lieder, welche als obligatorische Anspieltipps dienen könnten. Hier sei grade nochmal auf die Vielfalt im Vocal Bereich hingewiesen, bei „The Unborn Child“ vermeint man z.B. 242 Jean-Luc De Meyer zu hören, während bei „Robochan“ eine Geisha durch den Vocoder gejagt wurde…

Selten hört man im Electro Bereich ein Album, das so viele unterschiedliche Stile vereinte. Wer dann noch dem doch erheblichen Techno, Trance und teils sogar leichtem Goa Einschlag nicht abgeneigt ist, wird seine wahre Freude an dem Album haben. So wie ich.

Quelle: Der Medienkonverter
http://www.medienkonverter.de/kritik.php4?id=3855

FIRST AID 4 SOULS – Brutpop

2009/11/21

Catalog No.: 1001015
Release date: 20. Nov 2009
Label: Electro Arc
Genre: Electronic
Style: Brutpop, Power Electronics, Electro, SynthPop, Industrial
Cover Painting: Norbert Szuk
Cover Art: Zoltan Havasi
All music by: István Gazdag

01 Before The Light 5:17
Lead Vocals – Linda Daemon                
02 First Aid 4:55
Lead Vocals – Eszter Agoston
03 Painkiller 4:55
Lead Vocals – Aaron Russell
04 Powa 5:27
Lead Vocals – Linda Daemon
05 Reconquista 4:57
Lead Vocals – Aaron Russell
06 Sui.Acid 5:51
Lead Vocals – Linda Daemon
07 The Unborn Child 5:46
Lead Vocals – Mark Duffield
08 Wings Of Morpheus 5:46
Lead Vocals – Mark Duffield
09 Hairy-(Ass)ed [Hun Version] 4:13
Lead Vocals – István Gazdag
10 Circus Maximus 4:16
Lead Vocals – Linda Daemon
11 Chrime And Punishment 4:59
Lead Vocals – Mark Duffield
12 Robochan 4:14
Lead Vocals – Katalin Helfenbein
13 The Wave 5:29
Lead Vocals – Mark Duffield

Downloads avaiable

Labels on Spotify „Electro Arc“

2009/11/20

The Pansentient Leaque bloq wrote about Electro Arc label on Spotify

Electro Arc is an independant German label specializing in industrial dance and oldschool EBM (Electronic Body Music). They currently have several exceptional compilation albums on Spotify. Label boss Michael aka Intrendent kindly spared some time to answer a few questions.

read more at:
http://pansentient.com/2009/11/labels-on-spotify-electro-arc/


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