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Contribe & PromoFabrik release «New Sounds Vol.1»

2010/11/03


Two renowned German agencies Contribe and PromoFabrik have just finished the first issue of their new Compilation-Series «New Sounds» and will send them out to German underground-DJs physically and as free digital download version worldwide.

It is intended to lay the foundation of a series of compilations that will serve as a platform for new, unknown or extraordinary artists and bands of the scene. Furthermore they want to support diversity on the dancefloors of German and international clubs.

The tracklisting of the first issue reads as following:

01. Lost Area – Lies
02. Nude – Being Boiled (New Sounds Mix)
03. Legacy Of Music – Seeking (feat. Leaetherstrip)
04. Inertia – Repeat & Follow
05. Goja Moon Rockah – Glatt
06. Forgotten Sunrise – The Moments when God was wrong
07. Attention System – Siren City
08. First Aid 4 Souls – No More Smile (With Impurfekt)
09. Be My Enemy – The new wave
10. Slave Republic – The Driver

 

PromoFabrik ’s Weblog for 18th Nov., 2009

2009/11/19


PromoFabrik pushes First Aid 4 SoulsBrutpop album

http://promofabrik.wordpress.com/2009/11/18/

Die geistreiche Seele des Electro – First Aid 4 Souls

2009/11/15

First Aid 4 Souls First Aid 4 Souls – Die geistreiche Seele des Electro

In ihrer Heimat Ungarn sind FA4S schon längst keine Unbekannten mehr. Die Band hat ihre Wurzeln in der Industrial Szene, als Vacuum standen István Gazdag und István Drimál schon 1992 mit namhaften Vertretern des Genre wie Clock Dva, Swamp Terrorists oder X-Marks The Pedwalk zusammen auf der Bühne.

2006 gründete Mastermind István Gazdag (lead synths, Gesang) zusammen mit dem Schlagzeuger István Drimál das neue Projekt First Aid 4 Souls. Kein Name könnte treffender sein, denn die Musik der Ungarn hat etwas, was den meisten Electrobands bisher fehlte: Seele.

Seele in der Stimme, sowohl von Eszter Ágoston als auch von Katalin Helfenbein, die sonst für die e-drums schlagkräftig zuständig ist. Besonders hervorzuheben ist der erotische, ja soulige Gesang von Linda Daemon. Mit Zoltan Havasi am rhythm synth und Attila Palfalvy dem aktuellen Schlagzeuger wird die Band komplettiert.

FA4S verbinden in ihrer einzigartigen Musik die tanzbaren Rhythmen des Electro, mit filigranen, manchmal klassischen anmutenden Arrangements, psychedelische, trance-artige Soundspielereien und eben dem ganz großen Gefühl. Dass das Ganze dabei aber nie in den puren Kitsch abrutscht, dafür sorgt das intelligente Gesamtkonzept hinter der Musik. Mit geistreichen Texten, die philosophische Elemente, inspiriert durch u. a. Jeff Noon, aufgreifen und dem konzeptionellen Artwork des Malers Norbert Szük kreiert die Band ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Irgendwo in der knallharten Wirklichkeit der modernen Industriegesellschaft finden sie Elemente voller Fantasie, Erotik und Intelligenz, die nie Realitätsflucht sind.

FA4S zeigen, dass die Kreativität moderner, elektronischer Musik noch lange nicht erschöpft ist und befriedigen das Tanzbein genauso wie den Kopf und das Herz.

Bandmitglieder:
Istvan Gazdag (all music)
Katalin Helfenbein (vocal, lyrics, e-drums)
Attila Palfalvy (vocal, drums, mastering)
Zoltan Havasi (Visual, drums, Live samplings)
David Konsitzky (lyrics, vocal, guitar)

Gründungsjahr:
2006

Genre: Electro
Style: Elektronika, Industrial, Experimental
Quelle: http://www.promofabrik.de

neues Album „Brutpop

First Aid 4 Souls – Brutpop review von Thomas mit freundlicher Genehmigung von Promofabrik

2009/10/24

Nach mehreren Veröffentlichungen auf diversen Electrosamplern u. a. bei Some Bizzare und einem leider (aus urheberrechtlichen Schwierigkeiten heraus) gecancelten Doppel-Album bei diesem namhaften englischen Label, erscheint nun endlich ein Fulltimewerk der Ungarn First Aid 4 Soul bei Electro Arc.

Mit Ihrer intelligenten und gefühlvollen Form des modernen Electro werden sie mit Sicherheit das nächste große Ding auf den Tanzflächen Europas sein.

FA4S ist nicht einfach nur stumpfe, martialische Rhythmik und verzerrte Sequenzer. FA4S sind vor allem filigrane Soundspielereien, psychedelische Elemente, die den Einfluss des Trance nicht verleugnen,  genauso wie klassische Elemente und die unbändige Freude am Experiment.

Was die Ungarn auf „Brutpop“ aber am deutlichsten beweisen ist, dass ihre Musik Seele hat. Seele, Gefühl und Erotik, getragen vor allem durch den weiblichen Gesang in sechs von 13 Liedern. In den restlichen Songs prägen István Gazdag, sowie die Gast-lead-vocals von Aaron Russell aka Impurfekt (USA), sowie Mark Duffield aka I Am One (GB) den Gesangpart.

Die Lyrics verlieren sich nicht in irgendwelchen Plattitüden, sondern spiegeln eine intelligente, ja philosophische Auseinandersetzung des fühlenden Menschen, mit der ihn umgebenden knallharten Alltagsrealität. In Verbindung mit der visuellen Komponente des Projekts wird es zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Das alles aber,  ohne dabei den Spaß an der Musik aus den Augen zu verlieren.

Kein Bandname war je passender, denn „Soul“ haben die Ungarn. Ebenso wie ihre musikalische Mischung aus zuckersüßen Popgefühlen und dem brutalen Einfluss des Industrial folgerichtig zum Albumtitel „Brutpop“ führen.


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